Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie – eine Zeitreise

Seit den Tagen von Jules Verne begeistert Raumfahrt die Menschheit. Heutzutage liefert sie uns faszinierende Bilder, hochpräzise Daten und fundamentales Wissen über unseren Planeten. Die Luftfahrt beflügelt den Entdeckergeist ganzer Generationen und gewährleistet internationale Mobilität und Partizipation. Die Geodäsie vermisst unseren Planeten mit höchster Genauigkeit. Sie quantifiziert Klimaveränderungen und schafft die Grundlage für Echtzeit-Navigation und erdumspannende Kommunikation. In der 15. und jüngsten Fakultät der TUM wurden die traditionsreiche Luft- und Raumfahrtforschung mit der Satellitennavigation, Erdbeobachtung und den geodätischen Basisdisziplinen zusammengeführt. Ein Blick zurück auf die Entstehung und Vorgeschichte der Fakultät und ihren Standort:

1868

Gründung der Polytechnischen Schule Münchens, Vorläuferin der heutigen TUM, mit dem ersten Direktor und Geodäten der Universität Karl Max von Bauernfeind

ab 1903

Luftfahrtpioniere an der TUM: Claude Dornier (ab 1903), Willy Messerschmitt (ab 1918)

1967

Erstflug des Hubschraubers Bo105 in Ottobrunn

1971

Vorstellung des ersten Transrapid-Prototyps in Ottobrunn

1972

Entwicklung des europäischen Flugzeugs Airbus A300 in Ottobrun

1979

Die erste Ariane-Rakete der ESA hebt mit Schubkammern aus Ottobrunn ab.

1993

Space Shuttle Mission D-2 mit Astronaut Ulrich Walter

1994

Erstflug des in Ottobrunn entwickelten Eurofighters

2010

Gründung von Munich Aerospace e.V.

2012

Gründung der Ludwig Bölkow Campus GmbH

2018

Gründung der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung im Mai 2018

2020

22 Professuren • 800+ Studierende • #08 weltweit in Geodäsie/Remote Sensing im Shanghai Subject Ranking • #16 weltweit in Aerospace Engineering im Shanghai Subject Ranking • #12 im Global Employability Ranking


Zielgrößen 2030

50+ Professuren • 3.000+ Studierende • #01 Fakultät in Europa