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Neu an der TUM: Prof. Agnes Jocher

Seit 1. Juli 2020 ist Agnes Jocher als Professorin neu an der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM. Auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn/Taufkirchen wird sie sich künftig der Erforschung nachhaltiger Mobilität widmen.

Professorin für Sustainable Future Mobility: Agnes Jocher. (Bild: privat)


Europa soll bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein – so sieht es der "European Green Deal" der Europäischen Kommission vor. Das neueste Konjunkturpaket der Bundesregierung fördert Innovationen, die sich den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Digitalisierung annehmen. Moderne Mobilität ist eine davon – mehr Elektroautos, bessere Ladeinfrastruktur.

Während sich Elektroautos zunehmender Beliebtheit erfreuen, werden Schiffs- und Flugverkehr auch auf absehbare Zeit weiterhin Kraftstoffe verbrennen müssen. Agnes Jocher erforscht Ansätze, die Emissionen im Transportsektor mindern sollen. Beispielsweise untersucht sie Strategien, die es uns erlauben, Rußpartikelemissionen in Verbrennungsprozessen zu kontrollieren.

Die junge Wissenschaftlerin wurde zum 1. Juli 2020 von der TUM auf die Professur "Sustainable Future Mobility" berufen. Sie ist die zweite von insgesamt 30 neuen Professorinnen und Professoren, die in den nächsten Jahren das Forschungsprofil der neuen Fakultät ausbauen sollen. Mit ihrer Expertise im Bereich der modernen Mobilität wird sie auch eine der zentralen Rollen im TUM Hyperloop-Netzwerk einnehmen.

Agnes Jocher (*1986) studierte an der Technischen Universität München (TUM) und promovierte an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen und der Sorbonne Université. Als Postdoc Fellow war sie anschließend am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Zuletzt war sie am Umweltbundesamt im Bereich nachhaltige Flugkraftstoffe tätig.

"Ich freue mich sehr, mit den vielen talentierten und motivierten Studierenden und Kolleginnen und Kollegen an der TUM zusammenzuarbeiten", sagt Agnes Jocher. "Mobilität und Transport sind ein wichtiger Motor der Wirtschaft und ein wesentliches Instrument, um Menschen zusammenzubringen." Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen an der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie will sie die Herausforderungen künftiger Mobilität angehen und so einen Beitrag zu einem klimaneutraleren Europa leisten.

Wir freuen uns über den Zuwachs und wünschen viel Erfolg!