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AI4EO: Zukunftslabor für Künstliche Intelligenz

Drei Forscherteams starten ihre gemeinsame Forschung zu aktuellen Fragen der Künstlichen Intelligenz. Darunter: Prof. Xiaoxiang Zhu von unserer Professur für Signalverarbeitung in der Erdbeobachtung mit ihrem Zukunftslabor "AI4EO".


Prof. Xiaoxiang Zhu ist die Leiterin des Zukunftlabors zur künstlichen Intelligenz in der Erdbeobachtung. (Credit: Juli Eberle / TUM/ ediundsepp Gestaltungsgesellschaft mbH)

Prof. Xiaoxiang Zhu ist die Leiterin des Zukunftlabors zur künstlichen Intelligenz in der Erdbeobachtung. (Bild: Juli Eberle)

Drei Forscherteams in Berlin, Hannover und München beginnen in „internationalen Zukunftslaboren“ ihre gemeinsame Forschung zu aktuellen Fragen der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie sind aus einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervorgegangen und werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro gefördert.

"Die deutsche Stärke in der KI-Forschung wollen wir weiter ausbauen. Dabei spielt die internationale Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Grenzüberschreitende Erkenntnisse verlangen internationale Zusammenarbeit," erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. "In den Zukunftslaboren bringen wir Spitzenforscher aus dem In- und Ausland unter attraktiven Bedingungen zusammen. Ich wünsche mir, dass die internationalen Netzwerke der deutschen KI-Forschung durch die drei Zukunftslabore noch enger werden. ‚KI made in Germany‘ soll international zu einer starken Marke werden.“

Jedes internationale Zukunftslabor besteht aus bis zu zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und wird mit bis zu fünf Millionen Euro vom BMBF gefördert.

Künstliche Intelligenz für Erdbeobachtung nutzen

Das Zukunftslabor "AI4EO" der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird sich mit der Entwicklung von KI-Technologien für die Erdbeobachtung befassen. So sollen etwa Satelliten-Daten mithilfe von intelligenter Big-Data-Analyse die globale Urbanisierung, die Ernährung der Weltbevölkerung oder das Management von Naturgefahren modellieren. Auf diese Weise können die smarten Daten aus dem All Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern am Boden beispielsweise helfen, nachhaltige und lebenswerte Städte zu gestalten oder Waldbrände frühzeitig einzudämmen.

Physisch wird das Zukunftslabor am neuen Standort der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie in Taufkirchen/Ottobrunn beheimatet sein.

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